Kommentare zum 16. Bürgersalon

Kommentar von Chlodwig Franz, 24.4.2017

Nochmals ganz herzlichen Dank für die Einladung und die Gestaltung des gestrigen 16. "Bürgersalons":

es war eine außerordentlich interessante Veranstaltung und die Gäste am Podium haben alle gute Beiträge geliefert (freilich sehr stark "Türken-lastig").

Auch die Wortmeldungen gerade der jüngeren Teilnehmer waren sehr wichtig!

Vielen lieben Dank - und dann wohl bis spätestens bis zum nächsten "Bürgersalon" im Herbst.

 

Chlodwig und Johanna FRANZ (carinthische Dialoge)

 


Kommentar von Ali Dahlhoff-Spiegelfeld, 24.4.2017

 

Liebe Waldsteins, 1000 Dank für den gestrigen großartigen Abend! War sehr interessant unsere Politiker so unmittelbar in diesen wichtigen Themen erleben zu dürfen- sie waren in ihren gegenseitigen Aufforderungen streckenweise auch richtig amüsant! Und die darauf folgenden folgenden heißen Diskussionen mit den Freunden und dem Glas Wein haben das Ganze in weitere Bewegung gebracht, dass jeder, auch ich dazu aufgerufen bin, über das Thema Sicherheit hinaus unsere Grundwerte hierzulande stets im Auge zu behalten und wie immer auch in diesen Dingen einen Beitrag leisten soll, fand ich gut! Danke für den Bürgersalon, liebe Grüße,

 

Eure Ali Dahlhoff-Spiegelfeld

 


Kommentar von Richard Drasche-Wartinberg, 24.4.2017

 

 

Lieber Carl!

 

 

 

Dir, Deiner Frau Yvonne und Deinem Sohn Ferdinand sagen wir dreimal Hoch zu Eurem gestrigen 16ten Bürgersalon. Das Thema war höchst aufregend, die Diskutanten dialektisch und thematisch ausgezeichnet und bestens ausgewählt. Euer Beitrag zur "Verpolitisierung" der sonst bloß nur zuschauenden Bürgergesellschaft eine tolle Leistung! In dem wir schon Eurem nächsten Bürgersalon entgegensehen, sind wir bis dahin

 

 

 

mit herzlichen Grüßen,

 

 

 

Nora und Richard Drasche

 

 

 


Kommentare zum 15. Bürgersalon

 

Kommentar von Dr. Harald Fiegl, ehemaliger Handelsdelegierter in der Türkei, 23.1.2017

 

Sehr geehrter Graf Waldstein-Wartenberg,

Gestatten Sie, dass ich meine Eindrücke vom 15. Bürgersalon wie folgt zusammenfasse:

 

Tarafa Baghajati hat gezeigt, dass er kritische Frage nicht beantwortet und jeglichen Dialog verweigert. Die IGGÖ und ihre Vertreter wie Tarafa Baghajati verstehen sich als Stimme des Islam in Österreich. Mit der Behauptung, dass der Koran unübersetzbar sei mutet die IGGÖ sowohl der österreichischen Behörde als auch der österreichischen Bevölkerung zu, einen unbekannten Text als Gesetzesgrundlage anzuerkennen. Trotz dieser difusen Ausgangslage beklagt sich die IGGÖ lautstark über die sogenannte Islamophobie.

  • ich könnte mir vorstellen, dass liberale Muslime aus dem Kreis der sog. "Freiburger Deklaration" wie z.B. der Islamwissenschaftler Abdel-Hakim Ourghi oder Hamad Abdel-Samad sehr geeignet wären, die nötigen Klarstellungen zu treffen
  • der ORF läßt Islamkritik nicht zu
  • mein Mail an Mag.Mittendorfer, Dr. Appel bzw. Dr. Gross ist bis heute unbeantwortet
  • der Beitrag in "Religion aktuell" vom 16 01 hat die Problematik keineswegs erfasst

Trotz aller Bemühungen und des guten Willens der heimischen Bevölkerung ist es in den vielen Jahren des "Dialogs" nicht gelungen, die islamische Bedrohung zu mildern. Im Gegenteil, die Bevölkerung sieht sich mit zunehmender Häufigkeit mit beunruhigenden Situationen konfrontiert, weil die Behörde die im Islam verankerte Gewalt gegen Nicht-Muslime nicht anspricht und daher in der Bekämpfung der daraus resultierenden Verbrechen stets hinterher hinkt.

Unbestrittenerweise gebührt Ihnen und allen Organisatoren uneingeschränkter Dank für Ihre Bemühungen, Licht ins Dunkel  zu bringen.

Mit freundichen Grüßen

Ihr Harald Fiegl

 


Kommentar von Mag.a Caroline Hungerländer, Wien 4, 20.1.2017

 

 

 

Ein Freitag der 13. und man diskutiert über den Islam. Der 15. Bürgersalon stand unter dem Zeichen der Religion und des Glaubens. Und des Aberglaubens. Ein Aberglaube war jedenfalls, dass dieser Bürgersalon ebenso geordnet und diszipliniert verlaufen würde, wie seine Vorgänger. Dieser Bürgersalon war anders. Er war zutiefst kontrovers, er war hitzig bis zu Ordnungsrufen, er war teilweise untergriffig. Er war jedoch auch: von einer beeindruckenden inhaltlichen Tiefe und wertvollem Erkenntnisgewinn.

 

Das Podium: kontrovers

Das Podium wies eine die jeweiligen Positionierungen widerspiegelnde Aufteilung in Diskutanten links- und rechts der Mitte auf. DDr. Univ. Prof. Matthias Beck vom Institut für Systematische Theologie an der Uni Wien fand ausgleichende Worte dem Islam und selbstgeisselnde der katholischen Kirche gegenüber, DI Tarafa Baghajati, Obmann der Initiative muslimischer ÖsterreicherInnen war ausweichend in manchen Fragen und überraschend konkret in machen Aussagen. Leider nur selten zu Wort gekommen ist Dr. Eleonore Lappin-Eppel, Mitglied der Jüdischen Kultusgemeinde, ebenso der islamkritische, freie Nationalratsabgeordnete Dr. Marcus Franz, zumal die Rolle des inhaltlichen Gegenpols zu DI Baghajati von Mag. Christian Zeitz, Direktor des Instituts für Angewandte Politische Ökonomie in Wien, ausgefüllt wurde.

 

Die Dreifaltigkeit der Islam-Diskussionen

Der Diskussionsverlauf orientierte sich inhaltlich an drei wohlbekannten Grundfragen. Erstens, sind wir Katholiken (Christen) an dem Rückgang unseres Glaubens in Europa selber schuld? Zweitens, ist der Islam mit Europa und seinen Werten kompatibel (Stichwort Islam europäischer Prägung)? Drittens, gehört der Islam zu Österreich?

Zumindest die erste Frage konnte konsensual und von DDr Beck sehr eindeutig beantwortet werden: ja, wir Katholiken sind an dem aktuellen Zustand selber schuld. Die Kirche, weil sie jahrhundertelang die in der logos-Religion Christentum an sich vorgesehene, intellektuelle Auseinandersetzung gescheut und den Menschen, vom Christentum gross gedacht, mit Busse und schlechtem Gewissen klein gemacht habe. Betretene Blicke von im Publikum vertretenen Kreuzträgern. Doch nicht nur die Institution Kirche, auch wir Katholiken, welche unseren Glauben weder leben, noch ihn erklären können, noch ihn weiter tragen wollen, müssten dringend vor unserer eigenen Türe kehren. DDr. Beck warf den ersten Stein, Bundeskanzlerin Merkel zitierend: "Haben wir dann aber auch bitte schön die Tradition, mal wieder in einen Gottesdienst zu gehen oder ein bisschen bibelfest zu sein."

 

War einmal genügend Asche auf die katholischen Häupter gestreut, wandte sich die Diskussion dem Islam zu. Das Hindernis an der Schaffung eines Euro-Islams wäre der Islam selber, konkret einzelne Suren, welche im absoluten Gegensatz zu europäisch-liberalen Lebensweise und Gesetzen stehen, so Zeitz und Franz einstimmig. Zweitens stellt auch die dem Islam inhärente Gesetzgebung, zurückgehend auf ein göttliches, und nicht auf ein weltliches Souverän, eine Herausforderung dar. Mag. Zeitz stellte klar, dass eine Distanzierung von einzelnen islamistischen Gewalttaten nicht ausreichend wäre, ein Islam europäischer Prägung müsse sich von all jenen gewaltbejahenden Stellen im Koran distanzieren, auf welche sich Terroristen bei ihren Anschlägen berufen würden. Erboste Zurückweisung dieses Vorschlags durch DI Baghajati, man könne sich nicht einfach von einzelnen Suren distanzieren, die Lösung liege in einer zeitgemässen Auslegung. Kurzum: in diesem hitzig diskutierten Punkt wurde erwartungsgemäß kein Konsens gefunden.

 

Ihren Höhepunkt fand die Auseinandersetzung in der Frage, ob der Islam nun zu Europa gehöre, oder nicht. DI Baghajati kritisierte an den westlichen Medien, dass sie positive Aspekte von in Europa lebenden Muslimen keiner Berichterstattung würdigen würden. Ebenso wenig den Hilfestellungen von in Österreich ansässigen Muslimen für neu eintreffende Migranten, an sich, so Baghajati, ein relevanter Beitrag für ein künftiges, friedliches Zusammenleben. Mehr Engagement würde er sich von seinen Glaubensbrüdern in der Gestaltung der österreichischen Politik wünschen. Man müsse den Islam politisch denken, Parteien beitreten und aktiv werden, so Baghajati ermunternd (oder drohend). Denn: „Der Islam ist ein Teil Europas, ob es Ihnen gefällt oder nicht, finden Sie sich damit ab" – donnerte der aus Syrien stammende DI Baghajati dem entgegen, und: „Österreich ist unsere Heimat". Dies quittierte Mag. Zeitz geradeheraus: „Der Islam gehört nicht zu Europa und wir finden uns nicht damit ab".

 

Résumé

Erhitzte Gemüter auf dem Podium, erhitzte Gemüter im Publikum. Teilweise undiszipliniert, könnte man angesichts zahlreicher Koreferate und spontaner Meinungsbekundungen urteilen, wahrscheinlich aber einfach ein Indiz für viel zu wenig öffentliche Diskussionsmöglichkeiten zu dem Themenbereich Islam in Europa. Ich konnte mich dennoch über einen gewaltigen Erkenntnisgewinn aus der Diskussion freuen, denn trotz so mancher Zwischen- und Ordnungsrufe wurde die Debatte auf hohem akademischen Niveau und voll inhaltlicher Tiefe geführt. Ich hätte auch nichts anderes von einem Bürgersalon erwartet.

 

 


Kommentare zum 14. Bürgersalon

Kommentar von Mag.a Caroline Hungerländer, Wien 4, 04.10.2016

 

Vor- und Nachteile der Direkten Demokratie: Kann eine Kooperation des Bürgers mit den einflussreichen Medien gelingen?

 

"Hätte ich die Möglichkeit gehabt, über das Thema des nächsten Bürgersalons abzustimmen, wäre meine Wahl eindeutig auf dieses gefallen: direkte Demokratie. Die unmittelbare Mitbestimmung des Bürgers, die Emanzipation des Stimmvolkes, Befreiung aus der selbstverschuldeten Unmündigkeit. Doch: direkte Demokratie auf welcher Ebene? Inhaltliche Mitbestimmung oder personelle? Und welche Rolle kommt den Medien dabei zu? Ich war gespannt.

 

Das Podium: uneinige Befürworter der direkten Demokratie

Die Besetzung des Podiums glänzte mit Internationalität, in gutnachbarschaftlichem Austausch wurde die Schweiz als Paradebeispiel des mündigen Spiessbürgertums (im ursprünglichen Wortsinn) herangezogen, Thomas Hofstetter, ein Schweizer CVP Jungpolitiker und die Schweizer NZZ Korrespondentin Meret Baumann als die personifizierten Vorzeigemodelle des eidgenössischen Demokratiemodells. Sachlich, präzise und objektiv. Von der österreichischen Politik waren schwarz und rot geladen, ÖVP Landesparteiobmann Mag. Gernot Blümel, ein gelernter Philosoph, konnte seine inhaltliche und programmatische Stärke ausspielen und wirkte zudem frisch sympathisch. Dr. Hannes Swoboda, langjähriger SPÖ Abgeordnete im Europaparlament, gab den versierten und erfahrenen Politiker. Schlussendlich der Doyen der Befürworter der direkten Demokratie, Dr. Andreas Unterberger, souverän in seinem Paradethema. Vertreter des plebiszitären Systems hatten es nicht auf das Podest geschafft.

 

Erste Frage: die Quoren

Welche Anzahl an Teilnehmern muss erreicht werden, damit eine Abstimmung repräsentativ ist? Die Schweiz orientiert sich an einem bereits seit längerem nicht mehr adaptierten Prozentsatz der Bevölkerung. Dieser sei jedoch, so Hofstetter, nicht mehr repräsentativ, das Quorum müsse unbedingt geändert werden. Gegenfrage: sind denn die Parteiergebnisse in Österreich noch repräsentativ?

 

Zweite Frage: auf welcher Ebene soll abgestimmt werden?

In der Schweiz stehen selbst Verfassungsgesetze zur Abstimmung, Vorrang haben nur völkerrechtliche Verträge. SP und VP diffusieren herum, Gernot Blümel hält sein Plädoyer für die direkte Wahl von Abgeordneten mittels Vorzugsstimmen, wie dies die Wiener VP praktiziert, Swoboda ist gegen die Änderung von Verfassungsgesetzen mittels Volksabstimmung, Dr. Unterberger dafür. Die Wahl ist den Menschen zumutbar.

 

Dritte Frage: Welche Rolle spielen die Medien bei Abstimmungen

Angesichts regelmässiger und über komplexe Themen stattfindender Abstimmungen würde die Bedeutung der Medien als objektive Informationsvermittler steigen. Ich kann mir ein zynisches Grinsen nicht verkneifen, ein Besucher fasst die allgemeinen Bedenken in Worte: wie kann eine objektive Berichterstattung angesichts generöser Inseratenvergaben sichergestellt werden. Die Schweizer Vertreter bringen als Best-Practice Beispiel das sogenannte „Abstimmungsbüchli“, welches dem Stimmvolk vor der Abstimmung zugesandt wird und den Antragstext sowie jeweils eine durch die Parteien frei gestaltbare Argumentationsseite enthält. Blümel sieht die Bringschuld für objektive Aufklärung sowohl bei den Medien als auch bei den Parteien, Swoboda hält einige Abstimmungsfragen für zu komplex, um sie dem Volke zu überantworten, Dr. Unterberger erzählt von seiner Friseurin, die im Vorfeld der Wehrdienstabstimmung zur Militärexpertin avancierte, immerhin werde ihre Meinung ja nun gefragt. Die Wahl ist den Menschen zumutbar.

 

Das Publikum

Eine repräsentative Abstimmung unter den über 200 Zuhörern hätte wohl eine eindeutige Mehrheit für die Einführung der direkten Demokratie auf allen Ebenen ergeben. Jedoch hätte die Befragung auch den gehobenen Bildungsstandard des Publikums und dessen tendenzielle Ablehnung von Extrempositionen ergeben. Ein Universitätsprofessor meldet sich diesbezüglich zu Wort, Tenor: das anwesende Publikum unterscheidet sich markant von den Menschen, die ihm täglich in der U Bahn begegnen. Frau Bergmann stimmt ihm bei: natürlich können komplexe politische Fragestellungen dem Volke zugemutet werden. Das Volk muss nur zuvor lernen, mit diesem politischen Instrument umzugehen. Beispiel sechste Urlaubswoche, die von den strebsamen und äusserst vernünftigen Schweizern abgelehnt wurde. Gegenbeispiel von Hannes Swoboda: das angenommene Burkaverbot im Tessin und das Einwanderungsvolksbegehren, zwei Volksentscheide, die der Schweiz international Kritik einbrachten. Konsequente Antwort der Eidgenossen: der Wille des Volkes ist in jedem Fall und bei jedem Abstimmungsausgang zu akzeptieren.

 

Ein weiterer Gast spricht sich für das interessante Modell aus, Kandidaten persönlich und unabhängig von ihrer Parteizugehörigkeit zu wählen. Das ist in der Schweiz möglich, je nach Kanton sind so viele Stimmen an Politiker zu vergeben, wie der Kanton eben Sitze im Nationalrat hat. Dabei darf man seine Stimmen wild über alle Parteien verteilen. Rot ist wenig angetan von dieser Idee, Schwarz hält abermals ein Plädoyer für das Vorzugsstimmenmodell, auf die an sich sehr interessante Idee der parteiübergreifenden Vorzugsstimmen geht Blümel nicht ein. Irgendwie auch naheliegend.

 

Résumé

Alle wollen die direkte Demokratie. Alle wollen sie so, wie die Schweiz sie vorlebt. Ob inhaltlich oder personell, sind sich Politikvertreter wie Besucher uneinig.

 

Die inhaltlich sehr qualitätsvolle und sachliche Diskussion, die ungebrochen hohe Besucherzahl des Bürgersalons und die eifrige Bereitschaft zur Debatte sind jedenfalls der beste Beweis für den interessierten, mündigen Bürger, der sich auch mit komplexen Sachfragen auseinandersetzen will. So kann die Eingangsfrage vielleicht folgendermassen beantwortet werden: Ja, eine Kooperation des Bürgers mit objektiven – statt mächtigen – Medien könnte gelingen.

 

 

 

 


 

Kommentar von Johannes Pasquali, 28.09.2016

 

Lieber Carl!

 

Obwohl das Thema des gestrigen „Bürgersalon“ tagespolitisch nicht brandaktuell war, wie das einiger zuvor, imponierte uns die Qualität dieser Veranstaltung. Sie hatte  wirklich intellektuellen Tiefgang.

 

LG

Isabelle und Johannes

 

 

 


 

Kommentar von Thomas Meczner-Barthos, 28.09.2016

 

Liebe Yvonne, lieber Carl, lieber Ferdsch,

wieder einmal ein hoch interessanter Abend. Gratuliere ! 

Gernot Blümel hat mir übrigens sehr imponiert. Eloquent, klare und kompetente Aussagen.  Ich hoffe, es gelingt ihm, die Wiener VP auf Vordermann zu bringen und ihr die gebührende Geltung zu verschaffen. Keine leichte Aufgabe. 

 

Ein Fan von Unterberger war ich schon immer.

 

Mit herzlichen Grüßen

 

 

Thomas

 


 

Kommentar von Gernot Blümel, 28.09.2016

 

 

Danke vielmals!! War super und hat mich sehr gefreut, dass du mich eingeladen hast!

 

LG

Gernot


Kommentare zum 13. Bürgersalon

 

Kommentar von Martin Pfundner, 14.03.2016

 

Lieber Carl, verehrte liebe Yvonne,

meine uneingeschränkte Bewunderung, wie Ihr und Euer Team dem Massenansturm mit eine perfekten Organisation begegnet seid.

Ich gratuliere zum Super-Bürgerforum!!! 

 

Mit besten Grüßen und Handkuß

 

Martin Pfundner

 


 

Kommentar von Richard Drasche-Wartinberg, 14.03.2016

 

 

 

Lieber Carl,

 

 

es ist mir ein Anliegen, Dir noch einmal in dieser Form zum äußerst erfolgreichen 13. Bürgersalon zu gratulieren.

 

Die fünf Präsidentschaftskandidaten gemeinsam am Panel unter der sachkundigen und manchmal ins humorvolle gehenden Moderation von Rainer Novak zu erleben, war eine große Chance.

 

Auch die juristischen Anmerkungen zur verfassungsrechtlichen Rolle des Bundespräsidenten durch Prof. Welan waren sehr aufschlussreich.

 

Dir, der verehrten Yvonne und Deinem Sohn Ferdinand sage ich dreimal Hoch für Eure nun schon so selbstverständlich etablierte Institution Bürgersalon.

 

 

Mit herzlichen Grüßen  

 

Richard

 


 

Kommentar von Alfred Trauttmansdorff, 14.03.2016

 

 

Lieber Carl!

 

Gratuliere Dir und Deiner ganzen Familie für die großartigen Veranstaltung!

 

„Der Erfolg gibt der Sache recht“, aber wie viel Rennereien, Telefone, Organisationen, oder auch Ärger, sind dazu notwendig, bis so etwas steht. Und bis zu Letzt ist man vor Überraschungen nicht gefeit. Für das alles ein großes Danke.

 

Die Diskussion war sehr gut, weil das Generalthema nicht auseinander getriftet ist. Chef Red. Novak, hat durch seine pointierte Art eine locker und interessante Atmosphäre geschaffen. Vieles könnte ich noch positiv anführen, doch das werden wir bei einem gemütlichen Zusammentreffen einmal noch besprechen.

 

Ich wünsche Euch noch viele so großartige Veranstaltungen, und bin stolz auf Euch dass Ihr nicht nur redet von dem was man machen sollte;

 

Sondern es geschieht.

 

Nochmals vielen Dank Euch allen und weiter viel  Energie und Erfolg

 

Fredi

 


Kommentare zum 12. Bürgersalon

 

Kommentar von Michaela Gebert, 27.01.2016

 

Sehr geehrter Herr Waldstein, 

 

ich möchte mich hiermit für Ihre Initiative aufrichtig bedanken. Nach dem gestrigen Bürgersalon ist es mir aber definitiv bewusst geworden, dass wir von den Bürgersalons anno dazumal mit lebhaften Diskussionen und kontroversen Meinungen weit entfernt sind, weil wir in der Öffentlichkeit nicht mehr diskutieren können.

 

Die Mehrheit der Menschen (im Publikum) hat offensichtlich Angst, ihre Sorgen, Überzeugungen, Wut und Unzufriedenheit coram publico zu kommunizieren. Wir hatten gestern ein Thema, das allen unter den Nägeln brennt – und was ist daraus geworden? Es standen mit ihren Fragen ein paar Männer auf, die wahrscheinlich auch keine Angst um ihre Arbeitsplätze haben müssen, weil sie in der Rente sind und dann gab es eine Meinung zur NATO und  eine verwirrte Frage bzw. Äußerung einer Dame aus Afrika.

 

Ich stellte die Frage zum radikalen Islam in Österreich, auf die mir Herr Cap nur eine oberflächliche Antwort gab (obwohl er gestern sonst erstaunlich viele vernünftige Gedanken zum Besten gab).

 

Das Publikum hat gestern die Chance vertan, den Politikern und den Medien ihre Meinung zu zeigen, weil das Publikum aus Leuten besteht, die es verlernt haben, sich um ihre Demokratie und Freiheit selbst zu kümmern. Aus dieser Passivität entstehen wieder solche Politiker, die die Interessen der Bevölkerung nicht durchsetzen können. Von wo sollen sie es auch wissen, wenn ihnen die Medien in die Hände spielen und wenn sich die Bevölkerung alles gefallen lässt?

 

Jedenfalls vielen Dank nochmals für Ihre Arbeit! 

 

Mit besten Grüßen

 

Michaela Gebert

A-1040 Wien


 

Kommentar von Dr. Ernst Hujecek, 28.01.2016

 

Sehr geehrter Herr Waldstein,

 

Mein Resumee: der Bürgersalon, ein Treff der guten Wiener Gesellschaft, gibt dieser eine Stellungnahme - von ausgewählten Vortragenden - als Überblick zu den aktuellen Problemen unserer Zeit. Bei dem Titel BS erwartet man gute Qualität der Inhalte ausgewählt durch den Veranstalter.

 

Die gestrige BS Veranstaltung war wieder ausgezeichnet geleitet, gut moderiert und alle Vortragenden sind gut an die Thematik herangetreten.

Wiederum ein voller Erfolg.

 

Ernst Hujecek


 

Kommentar von Botschafter Volker Seitz, 27.01.2016

 

Sehr geehrter Herr Waldstein,

 

Ich hatte Ihnen beim 12. Bürgersalon von einem Artikel über Frauen in Afrika erzählt den ich vor ein paar Monaten geschrieben habe. Ich habe ihn gerade überprüft, er ist weiterhin aktuell. Da fast in jeder Wortmeldung die wichtige Rolle der Frauen in der Entwicklung hervorgehoben wurde, rege ich an, den Text zur Kenntnis zu geben.

Mit besten Grüßen

 

Volker Seitz

www.ipg-journal.de/regionen/afrika/artikel/detail/mit-sex-streik-zum-erfolg-1031  

 


 

Kommentar von Dr. Joseph Cap, Abgeordneter zum Nationalrat, 27.01.2016

 

Sehr geehrter Herr Waldstein,

 

Vielen Dank für Ihr freundliches Email. Ich darf Ihnen mitteilen, dass es sehr schöner und interessanter Abend war.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Josef Cap

 

 


 

Kommentar von Dkfm. Claus-Jürgen Lattorf

Langjähriger Vorstandssprecher in der österreichischen Metall-Industrie und

Präsident der Österreichisch-Tunesischen Handelskammer, 03.01.2016

 

Lieber Carl, 

 

Wenn ich die Zeitungen (leider fast alle sehr links gerichtet oder „political“ korrekt) oder Bücher (viele wie die Scharia in Deutschland, Blaulicht und der Islamismus in Deutschland sowie viele mehr) über den Islamismus lese sowie den Koran (auf der MaHü wurde er mir geschenkt) studiere, so kann ich leider nicht anders, als Dir meine Gedanken zu senden.

 

 

Ich will nicht auf die ständig falsch dargestellten Punkte wie Asylanten und Wirtschaftsflüchtlinge, Grenzen können nicht geschützt werden, Putin böse und Erdogan lieb , „wir schaffen das“, eingehen, aber man muss den Unsinn der Gutmenschen aufnehmen und den folgenden Schluss ziehen:

 

 

1.Integration und der Islam

 

Natürlich gibt es moderate Muslime, die sich auch der Demokratie unterordnen (siehe Tunesien, das als einziges arabisches Land nur eine Ehe erlaubt, wobei es auch dort auf des Messers Schneide stand). Niemand unterstützt das Land, obwohl sie fast 4 Millionen Libyer im Land haben und 80 radikale Moscheen geschlossen haben (versuch dies einmal bei uns!). Es gibt aber unter den seit 1960 eingewanderten Türken 3 Gruppen:

 

- die, die sich eingeordnet haben, arbeiten und moderate Islam Gläubige sind, die den Koran nicht so genau auslegen

 

- die, die durch schlechte Schulbildung (weil sie in einer Parallelgesellschaft leben) keinen Job haben, sich am Rande der Gesellschaft sehen und dort auch sind bzw. die sich daher leicht radikalisieren lassen

 

- die, die nicht nur den Koran und die Scharia über die Demokratie stellen, sich dadurch nicht integrieren und zumindest die zweite Gruppe radikalisieren, weil sie keine Perspektive sehen.

 

 

Die Flüchtlinge (eher Migranten, denn keiner der nach oder durch Österreich „wandert“, kommt aus dem Bombenhagel bzw. sind sie durch mehrere „sichere“ Staaten durchgekommen oder aus den Lagern in der Türkei, Libanon oder Jordanien ), die jetzt gekommen sind und noch kommen werden, sind zu mehr als 90% Muslime. Dass dabei auch ein ziemlich großer Teil radikal Gläubige sind, zeigt sich darin, dass diese nicht auf Toiletten gehen auf die „Ungläubige“ gegangen sind, Kinderwagen nicht annehmen, wenn ungläubige Kinder darin gelegen sind, ihre Frauen schlagen sowie ihren Kinder verbieten mit Ungläubigen zu spielen (Alles Tatsachen).

 

 

Wenn sich schon in den letzten 50 Jahren viele der 4 Millionen Muslime in Deutschland noch immer nicht integriert haben, so werden die „Neuen“ Millionen sich ebenfalls zumindest zu einem großen Teil ebenso nicht integrieren.

 

 

Wer eben den Koran und die Scharia nur anerkennt sowie nicht die Demokratie, wird in einer Parallelgesellschaft leben, nur vom Sozialstaat leben und eine latente Gefahr für eine Radikalisierung sein.

 

 

2.Die Gutmenschen und der Islam

 

Diese bedeutende Gruppe in Deutschland und in Österreich (viel weniger in anderen Staaten weil seit dem zweiten Weltkrieg mit einer brutalen Penetranz der Bevölkerung eingehämmert wurde, dass das gesamte Volk (auch die Jungen) eine Brut von Rassisten, ewig Gestrige und Nationalisten sind ) ist die größte Gefahr für eine mögliche Integration der Muslime. Sie predigen Toleranz,  aber sind absolut intolerant, wenn Andere eine andere Meinung haben oder womöglich Kritik an den Muslime übt (kein Politiker traut sich nur ein Wort über den Islam zu sagen). Sofort werden die in das rechte Eck gestellt, sind ewig Gestrige und Fremdenhasser. Gibt es nur eine Meinungsfreiheit für die Gutmenschen oder gilt die Meinungsfreiheit für Alle?

 

Hier liegt das Problem, dass diese Gutmenschen (aber auch sonst fast Alle) keine Ahnung über den Islam haben und zwischen Sunniten, Schiiten (der Krieg in Syrien ist nichts als ein Krieg der Sunniten gegen die Schiiten) und die verschiedenen Abarten nicht unterscheiden können.

 

 

Die Problematik liegt darin, dass der Koran um 800 nach Christus geschrieben wurde und vieles aus der Bibel, Alten Testament und den Talmud enthält unter anderem, das Jesus ein Prophet ist und dass Maria eine unbefleckte Empfängnis hatte. Zur Zeit Mohammeds war der Islam eine sehr kleine Minderheit und musste sich mit Gewalt durchsetzen.

Daher kann man zwar sehr friedliche Suren lesen, wie “wenn ein Mensch einen anderen tötet, ist es als ob er die gesamte Menschheit tötet“, aber gleich in der nächsten Sure steht, dass man die Ungläubigen meiden soll, sich mit ihnen nicht anfreunden soll und dass andere Religionen maximal „unter“ dem Islam geduldet sind.

 

Das Töten eines Ungläubigen wird nicht nur entschuldigt, sondern gewünscht. Daraus leitet der IS ihre Tötungen ab.

 

 

Wenn die Gutmenschen sagen, dass der IS nichts mit dem Islam zu tun hat, ist es glatte Ignoranz .

 

Nochmals: aus dem Koran kann man sich Suren herauspicken, die vieles rechtfertigen (Hand abhacken bei Diebstahl, Todesstrafe wenn man austritt).

 

Die Radikalisierung und die Terror Problematik ist in der Nicht-Integrationswilligkeit einer großen, wenn nicht Mehrheit der Muslime zu suchen, die entweder den Koran und die Scharia als einzig Wahres ansehen oder durch das Leben in einer Parallelgesellschaft keine Perspektive sehen.

 

 

Das Beispiel Paris/San Bernardino etc. zeigt deutlich auf, dass die Terrorgefahr nicht von außen kommt, sondern von in Frankreich geborenen kommt, die sich eben nicht integrieren konnten/wollten.

 

Die Gutmenschen verhindern mit ihrer Haltung entscheidend die Integration mit der Forderung, dass die Mehrheit der Bevölkerung sich an die Flüchtlinge anpasst und nicht umgekehrt.

 

Eine zusätzliche Verhinderung der Integration ist, dass man zwar versucht den Flüchtlingen „unsere Werte“ in Schnellkursen und Flugblättern beizbringen (wie so etwas gehen soll?), aber gleichzeitig versucht ein Teil der Gutmenschen diese Werte abzuschaffen wie die Ehe oder Nationalstolz, verbrennen von Fahnen, statt Frohe Weihnachten „schöne gesetzliche Feiertage“.

 

Was aber doppelt arg ist, ist dass in Broschüren die in Österreich und Deutschland  ganz offiziell in Schulen verteilt werden, eine Ehe zwischen Mann und Frau als eine Minderheit dargestellt wird, aber Homoehe, Lesben und Transgender als viel normaler dargestellt werden und Sexpraktiken bis zum SM als erlaubt gebracht werden. Abgesehen davon was solche Broschüren bei unseren Kinder anrichten, was wird sich ein moderater Muslim denken wenn er so etwas liest?

Wie soll ich meine Kinder in so ein verworfenes System integrieren? Ganz zu schweigen was die radikalen Muslime damit anfangen. Daher ist es nicht verwunderlich, wenn auch moderate Muslime ihre Kinder lieber in die 150 muslimischen Kindergärten (die laut der Stadt Wien es zuerst nicht gegeben hat, aber dann gesehen wurde, dass man diese subventioniert und es auch erhebliche Gaunereine gegeben hat) geben als in „normale" Kindergärten.

 

 

LÖSUNGEN

 

Leider sind die wirklichen Lösungen nur in der Beendigung der Kriege zu sehen, aber die Gutmenschen müssen einsehen:

 

 

- Deutschland und Österreich können nicht einmal 10% der 60 Millionen Flüchtlinge auf der Welt aufnehmen, daher in was immer für einer Form eine Begrenzung und zwar schnell. Nur wirkliche Asylanten und die mindestens 60% Wirtschaftsflüchtlinge zurückschicken oder gar nicht zulassen.

 

 

- andere europäische Staaten werden kaum Flüchtlinge aufnehmen, denn die Bevölkerung in diesen Ländern lehnt es zu 80% ab (dort sind nicht so viele Gutmenschen „gezüchtet“ worden) und zusätzlich, selbst wenn man Bulgarien oder Rumänien zwingt welche aufzunehmen (denen es sowieso nicht blendend geht), werden diese Flüchtlinge dadurch dass man ihnen nicht die Großzügigkeit wie in Deutschland und Österreich entgegenbringen kann sehr bald sich trotzdem nach Deutschland durchschlagen.

 

 

- Lösung mit dem Islam muss sein, die radikalen Vereine, Moscheen und Gruppen, die radikale Predigten halten und verbreiten, sofort schließen (wieso darf man nicht einmal in der Türkei Kirchen bauen?) und einen Dialog mit dem moderaten Islam führen, dass diese zumindest versuchen, den Koran und die Scharia so auszulegen, dass er sich an die jetzige Zeit anpasst und nicht, dass die ganze Welt sich dem Koran anpasst.

 

               

 

        

 

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Kommentare zum 11. Bürgersalon

Kommentar des Teams Bürgersalon, 21.11.2015

 

Das war der 11. Bürgersalon

 

Das Thema „Nach den Wahlen 2015, wohin steuert die Politik in Österreich“ und die prominenten Vertreter der Medien am Podium, versprachen großes Interesse an der 11. Ausgabe des „Bürgersalon“. Trotz widriger Umstände eines wieder einmal abendlichen Verkehrschaos in Wien sowie der Konkurrenz durch das Fußball-Länderspiel Österreich-Schweiz, wurde das Interesse mit ca. 150 Bürgern im Publikum mehr als bestätigt, die zugleich konkrete Antworten auf ihre Fragen forderten.

 

Heutzutage agieren die Journalisten, wenn nicht als Entscheidungsträger für die Leser, dann als Entscheidungsbeeinflusser derselbigen. Dies wurde im Wiener Wahlkampf besonders durch die "Boulevard-Medien" bewiesen. Deren Vertreter waren auch nicht für das Podium zu bekommen bzw. weigerte sich so manch ein Vertreter der "Qualitäts-Medien", mit den Repräsentanten der "Boulevard-Medien" am Podium zu sitzen.

 

Da gestaltet es sich fast einfacher, die Politiker für das Podium zu gewinnen. Dies sei aber nur eine Randbemerkung und außerdem distanzierten sich die anwesenden Medienvertreter äußerst konkret von jeglicher Meinungsmache, nachdem der Veranstalter Carl Waldstein in seiner Einleitung auf die Bedeutung der Diskussion über die „Bürgerlichen in Wien“ und auf den Einfluss der Medien auf das Wahlergebnis hingewiesen hatte.

Heidi Glück als routinierte Diskussionsleiterin, eine sehr erfolgreiche Medienberaterin, brachte die Themen

  • Terror-Gefahr in Österreich sowie der Umgang mit dem Terror,
  • Bildungsreform der Bundesregierung,
  • Weitere Reformthemen der Bundesregierung,
  • Durchmarsch der FPÖ bei den Wahlen und zukünftige Stärke bei einer eventuellen Regierungsbeteiligung,
  • Flüchtlingsthema, bleibt Faymann auf „Merkel-Kurs“,
  • Präsidentschaftswahlen 2016: welche Kandidaten treten an,

auf das Tapet. Die Antworten der Damen und Herren am Podium zeigten doch unterschiedliche Positionen zu den angeführten Themen:

  • Das Vertrauen in die derzeitige Politik, sowohl im Bund als auch die der machtlüsternen Landeshauptleute, ist endend wollend,
  • Viele Bürger forderten in der lebhaften Diskussion den Einfluss der Medien im politischen Leben in Österreich auszuweiten. Diese Forderungen wurden aber vom Podium nicht angenommen,
  • Dass es keinen Sinn macht, gegen die Landeshauptleute zu schreiben bzw. diese vom Publikum als die Verhinderer schlechthin ausgemacht wurden, wobei dies durchaus ein Hauptstadt-Phänomen sein könnte,
  • Dass der Sinn der Wahl des Bundespräsidenten hinterfragenswürdig ist,
  • Dass das Verhalten der aktuellen Regierung in Bezug auf die Flüchtlinge alles andere als ideal ist,
  • Dass sich die Regierung in Wien lieber auf Begegnungszonen fokussiert, als auf die Stärkung des Wirtschaftsstandortes, etc.

Ré­su­mé:

Österreich muss in Europa möglichst schnell wieder politisch und wirtschaftlich eine bedeutende Stellung erlangen! Mit welchen Politikern das aber möglich sein wird, bleibt die Gretchenfrage. Es war wieder ein sehr interessanter und spannender Abend im „Bürgersalon“.Wir freuen uns auf den 12. Bürgersalon am 26. Jänner, 2016.

 

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Kommentar von Heidi Glück, Kommunikationsexpertin und ehemalige Pressesprecherin von Dr. Wolfgang Schüssel, Heidi Glück spirit & support, Wien 19.11.2015

 

An die Familie Waldstein: Danke für das zivile Engagement und weiter viel Erfolg mit interessanten Diskussionsforen.

Beste Grüße

Heidi Glück

 


 



Kommentar von Rainer Nowak, Chefredakteur, DIE PRESSE, Wien 19.11.2015

 

Danke für die Einladung, Heidi, danke für die Moderation, Martina (Salomon), Eva (Weissenberger) und Hannes (Aigelsreiter), danke für das gepflegte Pingpongspiel.

Rainer Nowak

 


 



Kommentar von Dr Michael Ludwig, amtsführender Stadtrat für Wohnen, Wohnbau und Stadterneuerung, Wien 20.10.2015

 

Ich schätze die offene Diskussionskultur des BS sehr. Ihre Tätigkeit für die Demokratie ist nicht hoch genug zu würdigen. Ich wünsche Ihnen und Ihrem Team weiterhin viel Erfolg und Zuspruch der Bevölkerung.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Ludwig

 


 



Kommentar von Univ.-Prof. Dr. Dr. Christiane Spiel. Institut für Angewandte Psychologie, Wien, 20.10.2015

 

Vielen Dank für die Einladung. Der 10. Bürgersalon war übrigens viel besser als die darauf folgende im Fernsehen.

Beste Grüße

Christiane Spiel

 


 



Kommentare zum 10. Bürgersalon

Kommentar von Mag. Caroline Hungerländer, Wien 4, 23.09.2015

 

Das war der 10. Bürgersalon: zwischen Begegnungszonen und direkter Demokratie  

 

Wird ein Bürgersalon mit der Frage „was ist bürgerlich“ eröffnet, fällt einem das Buch Prechts ein: Wer bin ich und wenn ja, wie viele. Eine Frage, die umweltbewusste Bewohner klimaanlagengekühlten Dachgeschosswohnungen ebenso quält, wie den schnitzleraffinen Landtmann-Sacher-Besucher. Der Wiener Bürgersalon versucht eine Antwort: „Der bürgerliche Bürger ist mündig genug, wahre Inhalte von bloßen Floskeln zu unterscheiden.“

 

In diesem Sinne ist der Bürgersalon auch entstanden: Bürger, Politiker, Journalisten und Wirtschaftstreibende in direkten Austausch zu bringen. Um jenseits des linksliberalen medialen Filters Meinungen und Persönlichkeiten direkt kennen zu lernen. Um eine vernetztes, bürgerliches Forum zu schaffen. Um dort zu politisieren, wo Politikverdrossenheit um sich greift. All das ist eindeutig gelungen. Beim 10. Bürgersalon waren über 350 Gäste anwesend. Und es wurde fleißig politisiert.

 

Tatsächlich ist der 10. Bürgersalon dort angekommen, wo der erste begonnen hat: als Aufbegehren gegen eine Schnapsidee der Wiedner Grünen. Forderten diese einst den Abriss der Baumallee auf der Wiedner Hauptstraße zugunsten eines Radweges, so geht es jetzt um die geplante Begegnungszone auf der unteren Favoritenstraße. Chorherr dazu bedeutungsgemäß: Begegnungszonen sind gut und sie werden kommen und am Ende werden die Menschen auch erkennen, dass sie gut sind. Der Bürgersalon als Protest gegen Grüne Umerziehung.

 

Und von Protest ist es in bürgerlichen Kreisen nie weit zur Forderung nach Direkter Demokratie.  Überraschenderweise jedoch schränkten der so gar nicht bürgerlich gekleidete Christoph Chorherr und eine überspielt aufbegehrerische Meinl-Reisinger die Forderung nach Direkter Demokratie mit den Worten „Nicht in allen Bereichen“ ein. Interpretation eins: nicht in jenen Bereichen, in denen die Grünen umerziehen wollen. Interpretation zwei: nicht in jenen Bereichen, die dem geistig beschränkten Steuerzahler einfach zu hoch sind, und nur von Berufsintellektuellen (und Meindl-Reisinger) verstanden werden. Was man als Bürgerlicher jeglicher Couleur ablehnen müsste, immerhin ist „Der bürgerliche Bürger mündig genug, wahre Inhalte von bloßen Floskeln zu unterscheiden.“

 

Und abgelehnt wurde die Bevormundung tatsächlich. Eine couragierte Dame stand auf. Wer der anwesenden Bürger denn für direkte Demokratie sei. Der Saal reckte die Hände nach oben. „Aber nicht in allen Bereichen“ unterbrach Meinl-Reisinger hektisch aufbegehrerisch. Wo kämen wir denn hin, würde der Steuerzahler über die Vorgangsweise in der aktuellen Flüchtlings- und Migrationskrise abstimmen können, wenn möglich auch noch über den Schutz unserer Grenzen!   

 

Zusammenfassend waren nur FP und VP für direkte Demokratie, HC Strache hat das Kampfkreuz zu Hause gelassen und gab sich bürgerlich angepasst, Michael Ludwig (SP) war angenehm unauffällig, der brillante Moderator Dr. Unterberger bewies sein G‘spür für die wunden Punkte der Diskutanten. Insgesamt eine aufschlussreiche und kurzweilige Diskussion und somit ein weiterer riesiger Erfolg für den Wiener Bürgersalon. Wir freuen uns auf die nächste Diskussion am …

 

Dieses Kommentar gibt lediglich die Meinung der Verfasser wider. Der Bürgersalon Wien versteht sich als Plattform für einen offenen und überparteilichen Meinungsaustausch. Sollten auch Sie einen Kommentar auf dieser Seite veröffentlichen wollen, senden Sie diesen bitte an cwn.vienna@gmx.at.